Daten und Fakten zum Schuljahr 2015/16 (Stand 27.8.2015)

Grund- und Mittelschulen

  • 22 Grundschulen und 9 Mittelschulen (eigenständig oder im Schulverbund)

 

  • (Franziskushaus, Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt, Montessori-Schule)

 

Genauere Informationen zu den Schulen finden Sie hier.

nsgesamt besuchen voraussichtlich 5971 Schüler in 294 Klassen die Grundschule und die Mittelschule.

Klassenstärken an Staatlichen Schulen

Grundschule:           20,9 Schüler pro Klasse (Vorjahr 21,2 Schüler)

Mittelschule:           19,5 Schüler pro Klasse (Vorjahr 19,1 Schüler)

Personalsituation an den staatlichen und privaten Volksschulen

Bestand:

An den 31 Grund- und Mittelschulen und 3 Privatschulen werden zu Schulbeginn voraussichtlich 540 Lehrkräfte (einschließlich Fachlehrer, kirchlicher Lehrkräfte, Lehrer im privaten Angestelltenverhältnis und sonstiger Lehrkräfte) unterrichten.

Es stehen insgesamt 26 mobile Reserven (GS/MSL: 22 /  FL: 4) zur Verfügung (davon bereits einige verplant). Weitere Lehrkräfte, auch mit Realschul- oder Gymnasialausbildung werden noch gesucht und im Laufe des Schuljahres für anstehende zusätzliche Aufgaben eingesetzt.

Neu zuversetzte staatliche Lehrkräfte

     9       Lehramtsanwärter/innen (im 1. Jahr) - im Vorjahr 17(!)

              (GS 5, MS 3, EG 0, MT 0, FöLA 1)

Angesichts des hohen Bedarfs besorgniserregender Rückgang, besonders im Fachlehrerbereich!

  23       Grund- und Mittelschullehrkräfte

     4       Fachlehrer/innen

     0       Förderlehrer

 


Flexible Grundschule

An der Grundschule Unterneukirchen und an der Grundschule Stammham konnten wieder 3 Klassen nach dem Modell „Flexible Grundschule“ eingerichtet werden. Diese Klassen werden von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2 besucht. Ziel dieses Konzepts ist es, eine individuelle Förderung der Kinder zu gewährleisten. Durch die flexible Verweildauer von ein bis drei Jahren in der Eingangsstufe sollen sowohl schwächere als auch stärkere Schülerinnen und Schüler ihren Ansprüchen entsprechend unterrichtet und gefördert werden. Die Heterogenität der Schülerschaft wird in besonderer Weise durch individualisierende Lernangebote, durch innovative Arbeitsformen sowie kooperative Arbeitstechniken berücksichtigt.

Jahrgangskombinierte Klassen           

Über die Flexible Grundschule hinaus konnten noch weitere 9 jahrgangskombinierte Klassen an staatlichen Grundschulen gebildet werden.

 

Inklusive Maßnahmen

Einrichtung von Grund- und Mittelschulen  mit dem Schulprofil

Im Rahmen der Weiterführung von Inklusionsmaßnahmen an den Grund- und Mittelschulen wurde der Mittelschule Burgkirchen im Schuljahr 2014/15  das Schulprofil „Inklusion“ verliehen.

Inklusionsberatungsstelle

Die Inklusionsberatungsstelle mit Sitz im Haus Fair´dl der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting unterstützt Eltern bei allen Fragen zur Beschulung und der richtigen Schulwahl. Die Mitarbeiter sind zu  erreichen unter 08671/9242760 oder der E-Mailadresse inklusionsberatung.altoetting@gmail.com

Kooperationsklassen

      Es konnten 6 Kooperationsklassen eingerichtet werden: 

  1. Josef-Guggenmos-Schule, Grundschule Altötting, Klasse 2e
  2. Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen, Klasse 4b
  3. Grundschule Burgkirchen a. d. Alz, Klasse 1d

  4. GS Emmerting-Mehring, Klasse 2a
  5. Nikodem-Caro-GS-Hart/Wald, Klasse 3a
  6. Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting, Klasse 7a

Die genannten Schulen werden vom Sonderpädagogischen Förderzentrum mit jeweils 3-4 Stunden versorgt. Darüber hinaus konnten einigen Schulen für inklusive Maßnahmen noch insgesamt 15 Lehrerwochenstunden zugeteilt werden.

 

 Mittagsbetreuung, offene und gebundene Ganztagesangebote

In gebundenen Ganztagesangeboten werden Schüler in Ganztagesklassen unterrichtet. Insgesamt gibt es davon 35 Klassen:

Grundschule:

      Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting: 4 Klassen

      Johannes Hess-Schule Burghausen 2 Klasse

      Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting: 4 Klassen

      GS Burgkirchen: 1 Klasse

      Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt (Privatschule): 3 Klassen   

Mittelschule:

      Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting: 5 Klassen

       F.X. Gruber-Mittelschule Burghausen: 5 Klassen

      Mittelschule Burgkirchen/Alz: 2 Klassen

      Mittelschule Garching: 5 Klassen

      Comenius-Mittelschule Töging a. Inn: 4 Klassen

 An fast allen Schulen gibt es offene Betreuungsangebote (Mittagsbetreuung, verlängerte Mittagsbetreuung oder offene Ganztagesangebote der Mittelschule).

 Eine Erweiterung und Umgestaltung ist die Einrichtung von offenen Ganztagsschulen in Grundschulen. Verschiedene Ausprägungen davon finden sich an

  • Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen
  • Grundschule Emmerting
  • Grundschule Garching
  • Nikodem-Caro-Grundschule Hart/ Wald
  • Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting
  • Grundschule Tüßling

Situation der Schüler mit Migrationshintergrund

Sogenannte „Migrations-Klassen“ zur Senkung der Klassenschülerzahl konnten an der Josef-Guggenmos-Schule in  Altötting in der 1.,2. und 3. Jahrgangsstufe gebildet werden.

Insgesamt stehen für die Unterrichtung in der deutschen Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund sowie besonders auch für neu hinzukommende Asylbewerber 279 Stunden in Form von Vorkursen und Deutschförderkursen zur Verfügung.

Ziel ist, Schüler mit geringen Deutschkenntnissen mindestens zwei Stunden pro Tag mit Deutschunterricht zu fördern und sie in der restlichen Schulzeit im Klassenverband zu integrieren.

 In derzeit einer Übergangsklasse (8/9) an der Franz-Xaver-Gruber Mittelschule Burghausen werden Mittelschülerinnen und –schüler, die als Quereinsteiger in das bayerische Schulsystem eintreten und nur rudimentäre oder gar keine Deutschkenntnisse haben, unterrichtet. Die Grundlage für den Unterricht in der Übergangsklasse stellt der Lehrplan Deutsch als Zweitsprache dar. Durch stark differenzierte Unterrichtsformen sollen die Schülerinnen und Schüler besonders in der deutschen Sprache gefordert und gefördert werden und bei entsprechendem Lernfortschritt in der deutschen Sprache in die entsprechende Jahrgangsstufe der Regelklasse zurückgeführt werden.

  

 Besonderheiten im Mittelschulbereich

In unserem Schulamtsbezirk  bestehen folgende Mittelschulen bzw. Mittelschulverbünde:

  • Mittelschule Burgkirchen
  • Mittelschule Burghausen
  • Mittelschulverbund Unteres Alztal mit der Mittelschule Garching und der Mittelschule Kirchweidach
  •  Mittelschulverbund Töging-Winhöring-Pleiskirchen
  •  Mittelschulverbund Altötting-Neuötting und Umgebung mit der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting, der  Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting und der Mittelschule Tüßling

 

An der  im Schuljahr 2010/11 gegründeten Staatlichen Wirtschaftsschule Altötting – Burgkirchen befindet sich im Schuljahr 2016/17  noch eine Klasse (10.Jgst.). Die Schüler werden an der Mittelschule Burgkirchen von Lehrkräften der Berufsschule Altötting und der Mittelschule nach dem Lehrplan der Wirtschaftsschule zum Mittleren Abschluss der Wirtschaftsschule gebracht. Neuanmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

 

Ganztages-Intensivklasse an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting zur besonderen Betreuung von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und zur Reintegration in den regulären Schulbetrieb.

Praxisklassen an der Weiß-Ferdl-Mittelschule und der Mittelschule Burgkirchen nehmen Schüler im letzten Mittelschulbesuchsjahr auf.  Die Praxisklasse ist ein Modell der Förderungen von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule mit großen Lern – und Leistungsrückständen, die durch eine spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit der Wirtschaft und mit Betrieben (Praktika) in das Berufsleben begleitet werden können.

Berufsorientierungsklassen nach dem „Straubinger Modell“ in Kooperation mit der Berufsschule Altötting an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting haben das Ziel, Schüler nach Beendigung der Schulpflicht und ohne Ausbildungsplatz zum (Qualifizierenden) Mittelschulabschluss und zur Ausbildungsreife zu führen.

 

 Bildungsfinanzierungsgesetz

Aus dem Bildungsfinanzierungsgesetz wurden unserem Schulamtsbezirk 21 zusätzliche Stunden zugeteilt. Damit sollen Kooperationsmaßnahmen mit den Kindertagesstätten unterstützt werden und den Kindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden.