Daten und Fakten zum Schuljahr 2017/18

Grund- und Mittelschulen

Staatliche Schulen:  22 Grundschulen und 9 Mittelschulen (eigenständig oder im Schulverbund)

 

  • Private Schulen: 3  (Franziskushaus, Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt, Montessori-Schule)

 

Schüler- und Klassenzahlen

Insgesamt besuchen voraussichtlich 5971 Schüler in 294 Klassen die Grundschule und die Mittelschule.

Personalsituation an den staatlichen und privaten Volksschulen

Bestand:

An den 31 Grund- und Mittelschulen und 3 Privatschulen werden zu Schulbeginn voraussichtlich 556 Lehrkräfte (einschließlich Fachlehrer, kirchlicher Lehrkräfte, Lehrer im privaten Angestelltenverhältnis und sonstiger Lehrkräfte) unterrichten.

Es stehen insgesamt 27 mobile Reserven (GS/MSL: 25 /  FL: 2) zur Verfügung (davon bereits einige verplant). In diesem Kontingent enthalten sind auch 14 Gymnasial- und Realschullehrkräfte, die über die Sondermaßnahme eine zweite Qualifikation als Grund- bzw. Mittelschullehrkraft anstreben.

Neu zuversetzte staatliche Lehrkräfte

12                  Lehramtsanwärter/innen (im 1. Jahr)

              (GS 9, MS 3, EG 0, MT 0, FöLA0)

Angesichts des Bedarfs besorgniserregender Rückgang im Fachlehrerbereich!

  35       Grund- und Mittelschullehrkräfte

     2       Fachlehrer/innen

     2       Förderlehrer

 

Neu in der Schulleitung

  • Regenbogenschule Töging am Inn       Schulleiterin: Marietta Monassi
  • Grund- und Mittelschule Winhöring   Schulleiterin: Marie Luise Denk
  • Max-Fellermeier-Schule Neuötting     Stellvertreter: Christian Schneider
  • Comenius-Grund-/Mittelschule           Stellvertreter: Christian Ries
  • Grund-/Mittelschule Tüßling                 Stellvertreterin: Alexandra Ludwig

Neu in der Seminarleitung der Grundschulen

  • Heidrun Jahn-Wiesenberger

Besonderheiten

     

 Besondere Unterrichtseinrichtungen:

 

     Flexible Grundschule

Wieder konnten an der Grundschule Unterneukirchen und an der Grundschule Stammham konnten 2 Klassen nach dem Modell „Flexible Grundschule“ eingerichtet werden. Diese Klassen werden von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2 besucht. Ziel dieses Konzepts ist es, eine individuelle Förderung der Kinder zu gewährleisten. Durch die flexible Verweildauer von ein bis drei Jahren in der Eingangsstufe sollen sowohl schwächere als auch stärkere Schülerinnen und Schüler ihren Ansprüchen entsprechend unterrichtet und gefördert werden. Die Heterogenität der Schülerschaft wird in besonderer Weise durch individualisierende Lernangebote, durch innovative Arbeitsformen sowie kooperative Arbeitstechniken berücksichtigt.

 

            Jahrgangskombinierte Klassen          

            Über die Flexible Grundschule hinaus konnten noch weitere 10 jahrgangskombinierte Klassen an staatlichen Grundschulen gebildet werden.

 

Inklusive Maßnahmen

  • Grundschule Burgkirchen  mit dem Schulprofil
  • „Inklusion“

            Im Rahmen der Weiterführung von Inklusionsmaßnahmen an den Grund- und Mittelschulen wurde der Mittelschule Burgkirchen im Schuljahr 2014/15  das Schulprofil „Inklusion“ verliehen. Darüber hinaus wurde mit Beginn des Schuljahres 2017/18 auch der Grundschule Burgkirchen dieses Profil zuerkannt. In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Förderzentrum Pestalozzi-Schule können nun Schüler aller Jahrgangsstufen mit entsprechendem Förderbedarf in Burgkirchen im Profil gefördert werden.

 

  • Inklusionsberatungsstelle
  • Die Inklusionsberatungsstelle mit Sitz im Haus Fair´dl der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting unterstützt Eltern bei allen Fragen zur Beschulung und der richtigen Schulwahl. Die Mitarbeiter sind zu  erreichen unter 08671/9242760 oder der E-Mailadresse inklusionsberatung.altoetting@gmail.com.
  • Kooperationsklassen

Es konnten 5 Kooperationsklassen eingerichtet werden:

  

  1. Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen, Klasse 1a
  2. Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen, Klasse 2b
  3. Johannes-Hess-Grundschule Burghausen, Klasse 3b
  4. Nikodem-Caro-GS-Hart/Wald, Klasse 2a
  5. Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting, Klasse 8a

Die genannten Schulen werden vom Sonderpädagogischen Förderzentrum mit jeweils 3-4 Stunden versorgt. Darüber hinaus konnten einigen Schulen für inklusive Maßnahmen noch insgesamt 15 Lehrerwochenstunden zugeteilt werden.

 

 Mittagsbetreuung, offene und gebundene Ganztagesangebote

In gebundenen Ganztagesangeboten werden Schüler in Ganztagesklassen unterrichtet. Insgesamt gibt es davon 39 Klassen:

 

      Grundschule:

      Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting: 4 Klassen

      Johannes Hess-Schule Burghausen 3 Klasse

      Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting: 4 Klassen

      GS Burgkirchen: 2 Klasse

      Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt (Privatschule): 4 Klassen

     

      Mittelschule:

      Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting: 5 Klassen

      F.X. Gruber-Mittelschule Burghausen: 5 Klassen

      Mittelschule Burgkirchen/Alz: 3 Klassen

      Mittelschule Garching: 5 Klassen

      Comenius-Mittelschule Töging a. Inn: 4 Klassen

 

An fast allen Schulen gibt es offene Betreuungsangebote (Mittagsbetreuung, verlängerte Mittagsbetreuung oder offene Ganztagesangebote der Mittelschule).

 

Eine Erweiterung und Umgestaltung ist die Einrichtung von offenen Ganztagsschulen in Grundschulen. Verschiedene Ausprägungen davon finden sich an

  • Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen
  • Grundschule Emmerting
  • Grundschule Garching
  • Nikodem-Caro-Grundschule Hart/ Wald
  • Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting
  • Grundschule Tüßling

Situation der Schüler mit Migrationshintergrund

Sogenannte „Migrations-Klassen“ zur Senkung der Klassenschülerzahl konnten an der Josef-Guggenmos-Schule und der Weiß-Ferdl-Schule in  Altötting, der Johannes-Hess-GS, der Hans-Kammerer-GS und der Franz-Xaver-Gruber-MS in Burghausen, der Grundschule Burgkirchen, der Max-Fellermeier-MS in Neuötting und der Comenius-GS in Töging gebildet werden.

Insgesamt stehen für die Unterrichtung in der deutschen Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund sowie besonders auch für neu hinzukommende Asylbewerber 274 Stunden in Form von Vorkursen und Deutschförderkursen zur Verfügung. Darüberhinaus konnten weitere 16 Stunden für besondere Maßnahmen im Übergang vergeben werden.

Ziel ist, Schüler mit geringen Deutschkenntnissen mindestens zwei Stunden pro Tag mit Deutschunterricht zu fördern und sie in der restlichen Schulzeit im Klassenverband zu integrieren.

 

 Besonderheiten im Mittelschulbereich

In unserem Schulamtsbezirk  bestehen folgende Mittelschulen bzw. Mittelschulverbünde:

  • Mittelschule Burgkirchen
  • Mittelschule Burghausen
  • Mittelschulverbund Unteres Alztal mit der Mittelschule Garching und der Mittelschule Kirchweidach
  •  Mittelschulverbund Töging-Winhöring-Pleiskirchen
  •  Mittelschulverbund Altötting-Neuötting und Umgebung mit der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting, der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting und der Mittelschule Tüßling

 

Mögliche Abschlüsse sind: der erfolgreiche Abschluss der Mittelschule, der qualifizierende Abschluss der Mittelschule, der mittlere Abschluss an der Mittelschule.

 

Der Mittlere-Reife-Zug (M-Zug) ist ein Bildungsangebot für leistungsstärkere und motivierte Schüler. Grundlage ist ein eigener Lehrplan mit erhöhten Anforderungen. Ziel der Schüler ist es, in Jahrgangsstufe 10 den mittleren Schulabschluss zu erwerben. Durch Intensivierungsstunden bzw. zusätzliche Förderstunden können die Schüler bereits mit Beginn der 5. Jahrgangsstufe auf die Anforderungen des mittleren Schulabschlusses vorbereitet werden.

 

Praxisklassen an der Weiß-Ferdl-Mittelschule und der Mittelschule Burgkirchen nehmen Schüler im letzten Mittelschulbesuchsjahr auf.  Die Praxisklasse ist ein Modell der Förderungen von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule mit großen Lern – und Leistungsrückständen, die durch eine spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit der Wirtschaft und mit Betrieben (Praktika) in das Berufsleben begleitet werden können.

 

Ganztages-Intensivklasse an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting zur besonderen Betreuung von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und zur Reintegration in den regulären Schulbetrieb.

 

Berufsorientierungsklassen nach dem „Straubinger Modell“ in Kooperation mit der Berufsschule Altötting an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting haben das Ziel, Schüler nach Beendigung der Schulpflicht und ohne Ausbildungsplatz zum  erfolgreichen oder qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und zur Ausbildungsreife zu führen.

 

 Bildungsfinanzierungsgesetz

Aus dem Bildungsfinanzierungsgesetz wurden unserem Schulamtsbezirk 21 zusätzliche Stunden zugeteilt. Damit sollen Kooperationsmaßnahmen mit den Kindertagesstätten unterstützt werden und den Kindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden.