Daten und Fakten zum Schuljahr 2018/19

Grund- und Mittelschulen

Staatliche Schulen:  22 Grundschulen und 9 Mittelschulen (eigenständig oder im Schulverbund)

 

  • Private Schulen: 4  (Franziskushaus, Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt, Montessori-Schule, Freie Waldorfschule)

 

Schüler- und Klassenzahlen

Insgesamt besuchen voraussichtlich 6048Schüler in 308 Klassen die Grundschule und die Mittelschule.

Personalsituation an den staatlichen und privaten Volksschulen

Bestand:

An den 31 Grund- und Mittelschulen und 4 Privatschulen werden zu Schulbeginn voraussichtlich 573 Lehrkräfte (einschließlich Fachlehrer, kirchlicher Lehrkräfte, Lehrer im privaten Angestelltenverhältnis und sonstiger Lehrkräfte) unterrichten. In diesem Kontingent enthalten sind auch 14 Gymnasial- und Realschullehrkräfte, die über die Sondermaßnahme eine zweite Qualifikation als Grund- bzw. Mittelschullehrkraft anstreben.

Es stehen insgesamt 31 mobile Reserven (GS/MS:29 /  FL: 2) zur Verfügung (davon bereits einige verplant). 

Neu zuversetzte staatliche Lehrkräfte

17     Lehramtsanwärter/innen (im 1. Jahr) -   GS 6, MS 6, EG 4, Sport/Englisch 1, MT  0, FöLA  0)

36     Grund- und Mittelschullehrkräfte

5       Fachlehrer/innen

2       Förderlehrer

9       Zweitqualifikanten

Neu in der Schulleitung

Grundschule Teising Schulleiterin: Barbara Mooser
Max-Fellermeier-Schule Neuötting Schulleiter: Heiko Schachtschabel
Grundschule Pleiskirchen Schulleiterin: Ingrid Summer
Grund- und Mittelschule Garching Stellvertreter: Franz Eberl
F.X. Gruber-Mittelschule Burghausen Stellvertreter: Bastian Lobenhofer
H.-Kammerer-Grundschule Burghausen Stellvertreter Kathrin Nagel
Nikodem-Caro-Grundschule Hart/Wald komm. SL: Rainer Langseder


Besonderheiten

     Besondere Unterrichtseinrichtungen:

     

         Flexible Grundschule

    Wieder konnten an der Grundschule Unterneukirchen und an der Grundschule Stammham konnten 2 Klassen nach dem Modell „Flexible Grundschule“ eingerichtet werden. Diese Klassen werden von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2 besucht. Ziel dieses Konzepts ist es, eine individuelle Förderung der Kinder zu gewährleisten. Durch die flexible Verweildauer von ein bis drei Jahren in der Eingangsstufe sollen sowohl schwächere als auch stärkere Schülerinnen und Schüler ihren Ansprüchen entsprechend unterrichtet und gefördert werden. Die Heterogenität der Schülerschaft wird in besonderer Weise durch individualisierende Lernangebote, durch innovative Arbeitsformen sowie kooperative Arbeitstechniken berücksichtigt.

     

                Jahrgangskombinierte Klassen          

     Über die Flexible Grundschule hinaus konnten noch weitere 9 jahrgangskombinierte Klassen an staatlichen Grundschulen gebildet werden.

     

    Inklusive Maßnahmen

     Mittagsbetreuung, offene und gebundene Ganztagesangebote

    In gebundenen Ganztagesangeboten werden Schüler in Ganztagesklassen unterrichtet. Insgesamt gibt es davon 39 Klassen:

     

          Grundschule:

          Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting: 4 Klassen

          Johannes Hess-Schule Burghausen 4 Klassen

          Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting: 4 Klassen

          GS Burgkirchen: 3 Klasse

          Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt (Privatschule): 4 Klassen

         

          Mittelschule:

          Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting: 5 Klassen

          F.X. Gruber-Mittelschule Burghausen: 4 Klassen

          Mittelschule Burgkirchen/Alz: 2 Klassen

          Mittelschule Garching: 5 Klassen

          Comenius-Mittelschule Töging a. Inn: 5 Klassen

     

    An fast allen Schulen gibt es offene Betreuungsangebote (Mittagsbetreuung, verlängerte Mittagsbetreuung oder offene Ganztagesangebote der Mittelschule). Einige Grundschulen bieten auch verschiedene Ausprägungen der offenen Ganztagesschule an Grundschulen.

    Genaueres erfahren Sie an der zuständigen Sprengelschule.

     

    Situation der Schüler mit Migrationshintergrund

    Sogenannte „Migrations-Klassen“ zur Senkung der Klassenschülerzahl konnten an der Josef-Guggenmos-Schule und der Weiß-Ferdl-Schule in  Altötting, der Johannes-Hess-GS in Burghausen, der Grundschule Burgkirchen, der Max-Fellermeier-MS in Neuötting und der Comenius-MS in Töging gebildet werden.

    Insgesamt stehen für die Unterrichtung in der deutschen Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund sowie besonders auch für neu hinzukommende Asylbewerber 270 Stunden in Form von Vorkursen und Deutschfördermaßnahmen zur Verfügung. Darüberhinaus konnten weitere 16 Stunden für besondere Maßnahmen im Übergang vergeben werden.

    Ziel ist, Schüler mit geringen Deutschkenntnissen mindestens zwei Stunden pro Tag mit Deutschunterricht zu fördern und sie in der restlichen Schulzeit im Klassenverband zu integrieren.

    Bildungsfinanzierungsgesetz

    Aus dem Bildungsfinanzierungsgesetz wurden unserem Schulamtsbezirk 21 zusätzliche Stunden zugeteilt. Damit sollen Kooperationsmaßnahmen mit den Kindertagesstätten unterstützt werden und den Kindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden.

     

     Besonderheiten im Mittelschulbereich

    In unserem Schulamtsbezirk  bestehen folgende Mittelschulen bzw. Mittelschulverbünde:

    • Mittelschule Burgkirchen
    • Mittelschule Burghausen
    • Mittelschulverbund Unteres Alztal mit der Mittelschule Garching und der Mittelschule Kirchweidach
    •  Mittelschulverbund Töging-Winhöring-Pleiskirchen
    •  Mittelschulverbund Altötting-Neuötting und Umgebung mit der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting, der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting und der Mittelschule Tüßling

     

    Mögliche Abschlüsse sind der erfolgreiche Abschluss der Mittelschule, der qualifizierende Abschluss der Mittelschule und der mittlere Abschluss an der Mittelschule.

     

    Der Mittlere-Reife-Zug (M-Zug) ist ein Bildungsangebot für leistungsstärkere und motivierte Schüler. Grundlage ist ein eigener Lehrplan mit erhöhten Anforderungen. Ziel der Schüler ist es, in Jahrgangsstufe 10 den mittleren Schulabschluss zu erwerben. Durch Intensivierungsstunden bzw. zusätzliche Förderstunden können die Schüler bereits mit Beginn der 5. Jahrgangsstufe auf die Anforderungen des mittleren Schulabschlusses vorbereitet werden.

     

    Praxisklassen an der Weiß-Ferdl-Mittelschule und der Mittelschule Burgkirchen nehmen Schüler im letzten Mittelschulbesuchsjahr auf.  Die Praxisklasse ist ein Modell der Förderungen von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule mit großen Lern – und Leistungsrückständen, die durch eine spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit der Wirtschaft und mit Betrieben (Praktika) in das Berufsleben begleitet werden können.

     

    Ganztages-Intensivklasse ist eine Klasse an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting zur besonderen Betreuung von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und zur Reintegration in den regulären Schulbetrieb.

     

    Berufsorientierungsklassen nach dem „Straubinger Modell“ in Kooperation mit der Berufsschule Altötting an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting haben das Ziel, Schüler nach Beendigung der Schulpflicht und ohne Ausbildungsplatz zum  erfolgreichen oder qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und zur Ausbildungsreife zu führen.