Daten und Fakten zum Schuljahr 2020/21
 

1.1          Grund- und Mittelschulen

Staatliche Schulen:  22 Grundschulen und 9 Mittelschulen (eigenständig oder im Schulverbund)

 

Private Schulen: 4 (Franziskushaus, Maria-Ward-Mädchenvolksschule 
Heiligenstatt, Montessori-Schule, Freie Schule Erlbach)

 

1.2          Schüler- und Klassenzahlen

1.1 Personalsituation an den staatlichen und privaten Volksschulen

 

Bestand:

 

An den 31 Grund- und Mittelschulen und 4 Privatschulen werden zu Schulbeginn voraussichtlich 591 Lehrkräfte (einschließlich Fachlehrer, kirchlicher Lehrkräfte, Lehrer im privaten Angestelltenverhältnis und sonstiger Lehrkräfte) unterrichten.

 

Es stehen insgesamt 51 mobile Reserven (entspricht Vollzeit: 17 Grundschule, 11 Mittelschule, 3,5 Fachlehrer) zur Verfügung (davon bereits einige verplant).

 

 

Neu zuversetzte staatliche Lehrkräfte

 

10         Lehramtsanwärter/innen (im 1. Jahr)

             (GS 6, MS 4)

39          Grund- und Mittelschullehrkräfte

8            Fachlehrer/innen

1            Zweitqualifikantin

1            Förderlehrerin

 

Neu in der Schulleitung

 

·          Grund- und Mittelschule Kirchweidach          Stellvertreter: Wallner Daniel

·          Grund- und Mittelschule Tüßling                     Schulleiterin: Ludwig Alexandra

·          Grund- und Mittelschule Tüßling                     Stellvertreterin: Aigner Kerstin

·          Grund- und Mittelschule Winhöring               Stellvertreterin: Bockisch Andrea

 

2.1  Besondere Unterrichtseinrichtungen in den Grundschulen

 

 Flexible Grundschule und jahrgangskombinierte Klassen

Weiterhin konnten an der Grundschule Unterneukirchen und an der Grundschule Stammham 2 Klassen nach dem Modell „Flexible Grundschule“ eingerichtet werden. Daneben wurden an staatlichen Grundschule 8 weitere jahrgangskombinierte Klassen gebildet.

 

2.2          Inklusive Maßnahmen an Grund- und Mittelschulen

 

Schulen mit dem Schulprofil „Inklusion“

Folgende Schulen haben das Profil „Inklusion“:

o    Grundschule Burgkirchen

o    Mittelschule Burgkirchen

In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Förderzentrum Pestalozzi-Schule können nun Schüler aller Jahrgangsstufen mit entsprechendem Förderbedarf in Burgkirchen im Profil gefördert werden.

 

Inklusionsberatungsstelle

Die Inklusionsberatungsstelle mit Sitz im Haus Fair´dl der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting unterstützt Eltern bei allen Fragen zur Beschulung und der richtigen Schulwahl. Die Mitarbeiter sind zu erreichen unter 08671/9242760 oder der E-Mailadresse:

inklusionsberatung.altoetting@gmail.com

    

Kooperationsklassen

Es konnten 6 Kooperationsklassen eingerichtet werden:

 

1.              Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen, 2 Klassen

2.              Josef-Guggenmos-GS Altötting, 1 Klasse

3.              Nikodem-Caro-GS-Hart/Wald, 1 Klasse

4.              Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting, 2 Klassen

 

Die genannten Schulen werden vom Sonderpädagogischen Förderzentrum mit jeweils 3-4 Stunden versorgt.

 

 

2.3 Mittagsbetreuung, offene und gebundene Ganztagesangebote

 

In gebundenen Ganztagesangeboten werden Schüler in Ganztagesklassen unterrichtet. Insgesamt gibt es davon 43 Klassen:

 

      Grundschule:

      Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting: 3 Klassen

      Johannes-Hess-Schule Burghausen: 6 Klassen

      Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting: 2 Klassen

      GS Burgkirchen: 4 Klassen

      Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt (Privatschule): 4 Klassen

 

      Mittelschule:

      Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting: 5 Klassen

      F.X. Gruber-Mittelschule Burghausen: 5 Klassen

      Mittelschule Burgkirchen/Alz: 3 Klassen

      Mittelschule Garching: 6 Klassen  

      Comenius-Mittelschule Töging a. Inn: 4 Klassen

      Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting: 1 Klasse

 

An folgenden Schulen gibt es die offenen Ganztagsangebote:

 

·        Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting

·        Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen

·        Grundschule Emmerting

·        Grundschule Garching

·        Nikodem-Caro-Grundschule Hart/Wald

·        Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting

·        Grundschule Tüßling

·        Grundschule Unterneukirchen

·        Grundschule Winhöring

·        Montessorischule Neuötting

 

·        Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting

·        Mittelschule Burgkirchen

·        Mittelschule Garching

·        Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting

·        Comenius-Mittelschule Töging

·        Mittelschule Tüßling

·        Mittelschule Winhöring

·        Franziskushaus Altötting

·        Montessorischule Neuötting

Mittagsbetreuung:

·        Johannes-Hess-Grundschule Burghausen

·        Hans-Stethaimer-Grundschule Burghausen

·        Grundschule Burgkirchen

·        Grundschule Emmerting-Mehring

·        Grundschule Haiming

·        Grundschule Kastl

·        Grundschule Kirchweidach

·        Grundschule Pleiskirchen

·        Grundschule Reischach

·        Grundschule Teising

·        Regenbogen-Grundschule Töging

·        Comenius-Grundschule Töging

 

 

2.4          Besonderheiten im Mittelschulbereich

 

In unserem Schulamtsbezirk bestehen folgende Mittelschulen bzw. Mittelschulverbünde:

·        Mittelschule Burgkirchen

·        Mittelschule Burghausen

·        Mittelschulverbund Unteres Alztal mit der Mittelschule Garching 

         und der Mittelschule Kirchweidach

·        Mittelschulverbund Töging-Winhöring-Pleiskirchen

·       Mittelschulverbund Altötting-Neuötting und Umgebung mit der Weiß-  Ferdl-         Mittelschule Altötting, der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting und der              Mittelschule Tüßling

 

 

Mögliche Abschlüsse sind:

·        der erfolgreiche Abschluss der Mittelschule,

·        der qualifizierende Abschluss der Mittelschule und

·        der mittlere Abschluss an der Mittelschule.

 

Der Mittlere-Reife-Zug (M-Zug) ist ein Bildungsangebot für leistungsstärkere und motivierte Schüler. Grundlage ist ein eigener Lehrplan mit erhöhten Anforderungen. Ziel der Schüler ist es, in Jahrgangsstufe 10 den mittleren Schulabschluss zu erwerben.

 

 

Praxisklassen an der Weiß-Ferdl-Mittelschule und der Mittelschule Burgkirchen nehmen Schüler im letzten Mittelschulbesuchsjahr auf. Die Praxisklasse ist ein Modell der Förderungen von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule mit großen Lern- und Leistungsrückständen, die durch eine spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit der Wirtschaft und mit Betrieben (Praktika) in das Berufsleben begleitet werden können.

 

Flexible Trainingsklasse (Ganztages-Intensivklasse) Die FTK ist eine Klasse an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting zur besonderen Betreuung von Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und zur Reintegration in den regulären Schulbetrieb.

 

Berufsorientierungsklassen, nach dem „Straubinger Modell“ in Kooperation mit der Berufsschule Altötting an der Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting, haben das Ziel, Schüler nach Beendigung der Schulpflicht und ohne Ausbildungsplatz zum erfolgreichen oder qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und zur Ausbildungsreife zu führen.

 

2.5          Situation der Schüler mit Migrationshintergrund

 

Migrations-Klassen

Sogenannte „Migrations-Klassen“ zur Senkung der Klassenschülerzahl konnten an der Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule Burghausen, Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting, Max-Fellermeier-Mittelschule Neuötting, Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen, Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting, Grundschule Burgkirchen, Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting, Johannes-Hess-Grundschule Burghausen eingerichtet werden.

Deutsch-Förderung

Insgesamt stehen für die Unterrichtung in der deutschen Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund sowie besonders auch für neu hinzukommende Asylbewerber 260 Stunden in Form von Vorkursen und Deutschfördermaßnahmen zur Verfügung.

Ziel ist, Schüler mit geringen Deutschkenntnissen mindestens zwei Stunden pro Tag mit Deutschunterricht zu fördern und sie in der restlichen Schulzeit im Klassenverband zu integrieren. Die Einrichtung einer Deutschklasse war aus organisatorischen und pädagogischen Gründen nicht möglich und sinnvoll.

 

 

Islamischer Religionsunterricht

Persönlichkeitsbildend und integrationsfördernd: In einem Modellversuch wird derzeit das Fach Islamischer Unterricht für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens an bayerischen Schulen erprobt. Im kommenden Schuljahr wird, wie bereits im letzten Jahr, dieses Angebot im Landkreis Altötting allen Grund- und Mittelschülern angeboten.

 

2.6          Bildungsfinanzierungsgesetz

 

Aus dem Bildungsfinanzierungsgesetz wurden unserem Schulamtsbezirk 21 zusätzliche Stunden zugeteilt. Damit sollen Kooperationsmaßnahmen mit den Kindertagesstätten unterstützt werden und den Kindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden.

 

 

2.7          Schulstart im Regelbetrieb/Coronavirus

Schulstart im Regelbetrieb – Schulleitungen und Lehrkräfte haben sich bereits in den Sommerferien auf einen Schulstart mit ganzen Klassen unter bestimmten Hygienemaßnahmen vorbereitet.

Zuversichtlich starten wir in das neue Schuljahr, da die Schulleitungen und Lehrer bereits im letzten Schuljahr gezeigt haben, wie sie auf wechselnde Vorgaben zum Infektionsschutz zeitnah reagieren und bestmögliche Umsetzungen auf den Weg bringen.

Zum Wohl unserer Kinder arbeiten die Schulen intensiv an Konzepten und Maßnahmen im Rahmen von Hygieneplänen. Gemeinsam können Lehrer, Eltern und Kinder durch die Einhaltung der AHA - Formel (Abstand/Hygiene/Alltagsmaske) dazu beitragen einen gesicherten Regelbetrieb zu ermöglichen. Ein konstruktives Miteinander von Schule und Elternhaus trägt dazu bei, dass die Bildung der Kinder unter größtmöglichem Gesundheitsschutz gewährleistet wird.

 

***

Drei-Stufen-Plan

Das Kultusministerium hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium einen Drei-Stufen-Plan entwickelt. Dieser Stufenplan orientiert sich am Infektionsgeschehen im jeweiligen Kreis (Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner) und unterscheidet folgende Szenarien:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

Regelbetrieb findet unter Beachtung besonderer Hygieneauflagen statt.


Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

Ab Stufe 2 sind alle Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 auch am Sitzplatz im Klassenzimmer zum Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann. Dies gilt nicht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4.


Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

·         Ab Stufe 3 wird der Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer wieder eingeführt. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden – es sei denn, die baulichen Gegebenheiten vor Ort lassen die Einhaltung des Mindestabstands auch bei voller Klassenstärke zu.

·         Darüber hinaus ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen verpflichtend.

 

Maßnahmen zum Infektionsschutz

•       allgemeine Verhaltensregeln: regelmäßiges Händewaschen, Einhaltung der Husten- und Niesetikette, Verzicht auf Körperkontakt, Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund

•       Regeln zur Maskenpflicht (siehe Homepage Kultusministerium)

•       Klare Kommunikation der Regeln an Erziehungsberechtigte, Schüler, Lehrer

•       Generelles Abstandsgebot von 1,5 m über die festen Lerngruppen hinaus,            beispielsweise zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften, in jahrgangsübergreifenden Gruppen, im Schulgebäude, bei Versammlungen etc.

•       Feste Sitzordnungen in den Klassen- und Kursräumen, feste Raumzuteilung wo immer möglich

•       Ggfs. versetzte Pausenzeiten oder andere schulorganisatorische Maßnahmen

•       Sonderregelungen für das Verhalten im Schulhaus, im Klassenzimmer, beim Toilettengang etc.

•       Raumhygiene, z. B. häufige, intensive Lüftung der Räume, regelmäßige Oberflächenreinigung

•       Vermeidung von gemeinsamer Nutzung von Gegenständen

•       Reihentestung von Lehrkräften

•       ….

Allgemeine Verhaltensregeln und Maßnahmen ermöglichen eine Öffnung der Schulen im Regelbetrieb bei bestmöglichem Gesundheitsschutz. Ihre Einhaltung ist daher unerlässlich. Sie werden den Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern durch die Schulen/ Schulleitungen kommuniziert.